Schanzenpark

2003, Köln, Wettbewerbsbeitrag/ in Partnerschaft b&k+

Die Entwicklungsplattform Schanzenpark basiert auf der Minimierung der notwendigen Erschließungsflächen, der Maximierung der zu- sammenhängenden Grünfläche sowie der Identitätsbildung durch die angemessene gestalterische Qualitätssicherung.
Das Programm sieht verträgliches Gewerbe und Dienstleistungs-/Büroflächen sowie Sondernutzungen (Hotel u. ä.) vor. Verbindendes Element der zukünftigen Neubauten ist eine Sockelplatte in der Höhenlage –1.50 / +1.50 Meter über die gesamte Grundstücksbreite entlang der Erschließungsstrasse.
Zugunsten einer gestalterischen Verbindung der „Entwicklungsplattform“ der einzelnen Neubauten werden „Abstandsgrüns“ zwischen den Gebäuden aufgegeben.
Die Gestaltung der neuen Parkanlage erhält durch die Mischung der verschiedenen Nutzergruppen ein hohes Maß an Kommunikations- und Aufenthaltsqualität. Kinderspiel, Streetball oder Skaten reihen sich entlang des Hauptweges an die parkzugewandten Sockel- platte der Neubauten, so dass hier ein hohes Maß an parkseitiger Adressbildung initiiert wird. Das öffentliche Engagement, also die parkseitige Adressierung der jeweiligen Bauherren wird einfach Papierkorb, Sitzbank oder ein ganzer Spielplatz heißen.